| Herzstücke |
Christian Springer engagiert sich für notleidende Menschen in Syrien
Natürlich kenne ich Christian Springer als Kabarettisten Fonsi Springer seit langem.
Näher kennengelernt hab ich ihn beim Tollwood-Festival München, wo ich ihn bat, als Moderator beim Künstlerpreis zu fungieren. Er hat sich sehr intensiv mit den Künstlern beschäftigt um sie dann bestens anzukündigen.
Für die Jugendlichen mit ihrer Produktion „esc@pe von „IMAL“ hat er begeistert die Schirmherrschaft übernommen und sich darüber hinaus um Engagements bemüht.
Nun bewundere ich ganz besonders sein großes Engagement für Syrien. Christian schuf in Windeseile eine Organisation um den Notleidenden in dem Krisengebiet zu helfen.
Seine langjährige Kenntnis der arabischen Länder wie die Verständigung in arabischer Sprache, er studierte Semitistik (Sprachwissenschaft semitischer Sprachen), Philologie des christlichen Orients, kommt ihm hierbei zugute.
Regelmäßig reist er zusammen mit dem Arzt Prof. Dr. Thomas Küpper und seiner Studienkollegin Susanne Osthoff in das Gebiet, bringt Medikamente und kauft vor Ort das Nötigste ein, von der Zahnbürste über Spaghetti, Gasflaschen bis hin zu Mützen.
„Mancher denkt nun vielleicht: So ein viertel Tropfen auf einen glühenden Stein bringt doch nix!... Aber seit unserem Besuch hat in den tristen Wänden ihres neuen Zuhauses ein kleines syrisches Flüchtlingsmädchen einen rosaroten Hüpfball, den sie heiß und innig liebt. Alleine dafür war es alles wert!“
Weitere Infos und Spendenkonto: www.christian-springer.de/wadi-khaled
IMAL – International Munich Artlab
In der Zeit, als ich bei Tollwood arbeitete, begegnete mir eine außergewöhnliche Produktion:
WestEndOpera.
Nicht nur das Stück und die Darsteller faszinierten mich, sondern insbesondere auch der Hintergrund. Die gesamte Produktion wurde von Jugendlichen ausgerichtet, als Sänger, Tänzer, Texter, Bühnenbildner, Techniker, etc.
Künstler hatten eine Organisation gegründet, deren Ziel es ist, künstlerisch begabte Jugendliche zu trainieren, mit ihnen ein Stück zu entwickeln, wo sie ihre Fähigkeiten zeigen können, und anschließend einen Arbeitsplatz für sie zu finden, was bei über 90% der Kursteilnehmer klappt. Herkunft oder Ausbildung der Jugendlichen spielen keinerlei Rolle, was zu einer spannenden internationalen Mischung führt.
(www.imal.info)
(www.systemerror.info)